iconNewsRückblick Impulstag 2026
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Rückblick auf den Impulstag 2026: Von Komplexität zu Klarheit

Wie gelingt es, in einem zunehmend komplexen wirtschaftlichen und technologischen Umfeld Orientierung zu schaffen? Dieser Frage widmete sich der Impulstag 2026 am 17. September in Steinach. Rund 100 Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, aktuelle Entwicklungen einzuordnen, Erfahrungen auszutauschen und neue Perspektiven für ihre Unternehmen mitzunehmen.

Nach der Begrüßung durch Stephan Sonderegger und Julian Specker von Variosystems, wurde deutlich, dass die Herausforderungen heute vielfältiger denn je sind: volatile Lieferketten, neue regulatorische Anforderungen, künstliche Intelligenz und geopolitische Unsicherheiten prägen den Alltag vieler Branchen.

Den ersten Impuls setzte Markus Jeck von Future Electronics mit einem Einblick in die aktuelle Lage des Komponentenmarktes. Neben Chancen und Risiken entlang der Lieferkette stand die Frage im Fokus, welchen Einfluss die rasante Entwicklung der künstlichen Intelligenz künftig auf Verfügbarkeit, Nachfrage und Technologien haben wird.

Welche Auswirkungen neue Regulierungen auf die Industrie haben, zeigte Stefan Petzold von Microchip indem er erklärte, was Unternehmen im Zuge des EU Cyber Resilience Act (CRA) bei vernetzten Produkten beachten müssen und wie sie die Anforderungen als Wettbewerbsvorteil nutzen können.

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Wie Variosystems die Vorteile von KI nutzt, ohne dabei die Datenhoheit zu verlieren, zeigten Natascha Chiodin, Günter Scheffknecht und Toni Gantenbein mit ersten exklusiven Einblicken in die Variosystems Intelligence. Die Plattform unterstützt Unternehmen dabei, elektronische Komponenten entlang ihres gesamten Lebenszyklus aktiv zu steuern.

Einen besonders praxisnahen Impuls lieferte Wenting Zhang-Kilian von Endress+Hauser, die zeigte wie Co-Creating leading innovators in der Praxis funktioniert. Frühzeitige Einbindung aller Beteiligten, klare Verantwortlichkeiten und transparente Entscheidungen schaffen die Grundlage für langfristige Partnerschaften und erfolgreiche Projekte.

Den Blick auf Herausforderungen für die Schweizer Tech-Industrie richtete Jean-Philippe Kohl von Swissmem: Wie können sich Unternehmen im Umfeld zunehmender Handelsbarrieren, geopolitischer Spannungen und wachsender protektionistischer Tendenzen behaupten? Seine Botschaft: Innovation, internationale Vernetzung und offene Märkte bleiben entscheidende Erfolgsfaktoren für die Wettbewerbsfähigkeit.

Der letzte Impuls kam von der Schweizer Wingfoilerin Elena Sandera. Auf ihrem Weg mit dem Ziel Olympia-Gold 2028 musste sie bereits zahlreiche Hürden überwinden. Mit ihrer persönlichen Geschichte über Ehrgeiz, Rückschläge und Durchhaltevermögen begeisterte sie alle Teilnehmenden und sorgte für einen inspirierenden Abschluss der Vorträge.

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Perspektiven, Erfahrungen und Ideen setzen Impulse

Mindestens genauso wertvoll wie die Fachvorträge waren die Gespräche dazwischen. Bei Produktionsrundgängen, dem gemeinsamen Mittagessen und abschließendem Apéro wurden Kontakte geknüpft, Erfahrungen geteilt und neue Ideen entwickelt. Der Impulstag 2026 hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll der persönliche Austausch mit Experten, Partnern und Kunden ist.

Wir bedanken uns bei allen Gästen, Referentinnen und Referenten sowie bei allen Mitwirkenden für einen gelungenen Impulstag 2026 und freuen uns jetzt schon auf nächstes Jahr.

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